Domorgeln
Einführung
1334-1928
Die Klais-Orgel im Westchor 1928
Die Kemper'sche Neuordnung 1965
Notwendigkeit einer zeitgem. Neukonzeption
Die neue Domorgel
Werden Sie Pate!
Dispositionen
Standorte
Gotthardkapelle
Die neue Mainzer Domorgel
Kardinalstrompeten im Wächterhäuschen, Quelle: Mainzer Domorgel Archiv

Im Mainzer Dom erklingt bereits seit sieben Jahrhunderten Orgelmusik zur Freude der Menschen und zum Lob Gottes, nun ist ein Domorgelneubau dringend notwendig geworden. Um dabei die Qualität des Instruments mit der kunsthistorischen und liturgischen Bedeutung der altehrwürdigen Jahrtausendkathedrale in Einklang bringen zu können, wurde bereits seit vielen Jahren mit zahlreichen Fachleuten immer wieder in einer eigens installierten Domorgelkommission, der im Laufe der Jahre neben Vertretern des Bischöflichen Domkapitels, den Musikern am Mainzer Dom sowie zweier Orgelsachverständiger des Bistums Mainz auch die Domorganisten von Erfurt, Köln, Regensburg, Trier und Wien sowie Vertreter der staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege angehörten, über einen Neubau der Domorgelanlage nachgedacht. Nach zahlreichen Entwürfen, Symposien, Akustikgutachten, Klangproben und mehrstufigen Wettbewerben konnte sich schließlich das Konsortium der international renommierten Orgelbauwerkstätten Rieger (Vorarlberg/Österreich) und Goll (Luzern/Schweiz) durchsetzen. Bereits um 1630, als es nachweislich vier Orgeln an unterschiedlichen Stellen des Domes gab, wusste man, dass eine Beschallung des doppelchörigen Martinsdoms von lediglich einem Standort aus nicht zufriedenstellend möglich sein kann. Folgerichtig sieht auch das sukzessive Erneuerungskonzept ein mehrteiliges Orgelwerk an den Standorten Westchor, Marienkapelle und Ostchor unter Wiederverwendung des erhaltenen Registerbestands der Domorgel von 1928 und Aufgabe der Erweiterungsbauten der 1960er Jahre vor. Durch klare Zuweisungen von Anforderungs- und Aufgabenprofilen haben sich ferner Dispositionen für gleichsam starke wie unterschiedliche musikalische Charaktere ergeben, die sich zugleich für das raumfüllende Ganze in idealer Weise zu ergänzen wissen. So wird es erstmalig in der tausendjährigen Geschichte des Mainzer Doms möglich sein, eine optimale Führung des Gemeindegesangs zu gewährleisten, die traditionsreichen Domchöre kompromisslos zu unterstützen und das Stundengebet im Ostchor würdig gestalten zu können. Auch für literarisches Orgelspiel und Improvisation unterschiedlichster stilistischer Ausrichtung werden ideale Voraussetzungen geschaffen: Im Zusammenspiel der Orgeltrias wird ein Orgelklang erlebbar sein, der an Farbenreichtum international seines Gleichen sucht, der der musikalischen Vorbildfunktion der Mutterkirche des altehrwürdigen (Erz-) Bistums Mainz gerecht werden kann und der die „Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“ (Vaticanum II) vermag. Ein Jahrhundertprojekt, das Sie mitgestalten können! Lesen Sie den Flyer und die Sponsorenbroschüre, lassen Sie die Designentwürfe der Prospektgestaltung auf sich wirken und werden Sie Pate!

 

 

 
Schon gesehen...?

Leseprobe ORGAN 02/2012

PDF Flyer zum Domorgelneubau - WERDEN SIE PATE



Leseprobe ORGAN 02/2012

PDF Sponsorenbroschüre mit Detailinformationen und Dispositionen


Designentwurf des Teilwerks an der Marienkapelle (Bauabschnitt I) von Prof. Thomas Schmitz, Aachen

Designentwurf des Teilwerks an der Marienkapelle (Bauabschnitt I) von Prof. Thomas Schmitz, Aachen


Designentwurf des Teilwerks in den so genannten "Kaiserlogen" des Ostchors (Bauabschnitt II) vom Konsortium Rieger/Goll

Designentwurf des Teilwerks in den so genannten "Kaiserlogen" des Ostchors (Bauabschnitt II) vom Konsortium Rieger/Goll


Schon gewusst...?

CD Cover "Daniel Beckmann spiel Liszt, Mozart, Mendelssohn", Quelle:IFO Classics

Bei seiner Debut CD als Domorganist hat Daniel Beckmann ausschließlich die noch erhaltenen Register der Domorgel von 1928 genutzt, um eine Ahnung von der Faszinationskraft des ursprünglichen, spätromantischen Klangcharakters zu vermitteln.

Schon gehört...?

Ursula Böhmer im Gespräch mit Daniel Beckmann, Journal am Abend, SWR2, 21.7.2012


Die "Kardinalstrompeten" im Wächterhäuschen der westlichen Vierung fahren elektrisch aus den Fenstern heraus und begrüßen den Bischof an hohen Feiertagen.

Links

Dom Mainz

Domkalender

Chöre am Dom

Mainzer Dombläser
Institut für Kirchenmusik
Bistum Mainz

 
 

© Daniel Beckmann 2012