Seit jeher hat der Mainzer Dom unterschiedlichste Funktionen zu erfüllen. In seiner 1000-jährigen Geschichte war er Bischofs-, Stifts-, Pfarr-, Begräbnis- und Krönungskirche. Als Zentrum der einst größten und bedeutendsten Kirchenprovinz außerhalb Roms gibt er ein einzigartiges Zeugnis wechselvoller Geschichte ab.

Teil dieser Geschichte ist die Orgelmusik, die nun bereits seit mehr als 700 Jahren wesentlich dazu beiträgt, die vielfältigen Gottesdienstformen an der Kathedrale zur größeren Ehre Gottes und zur Freude der Menschen zu bereichern.

In dieser Tradition stehend und ihrem Anspruch in besonderer Weise verpflichtet, darf die Domorgel im Wahrzeichen der Medienstadt am Rhein auch heute einen exponierten Stellenwert einnehmen. Ihre mehrteilige Konzeption und der größte Generalspieltisch Europas üben nicht nur auf Musikfreunde und Mainzer einen besonderen Reiz aus. So ist sie in allen Stifts- und Pontifikalgottesdiensten, in rund dreißig Konzerten jährlich und bei Orgelführungen regelmäßig zu erleben.

Fühlen Sie sich eingeladen, diesem Faszinosum auf den folgenden Seiten auf die Spur zu gehen. Es würde mich freuen, Sie darüber hinaus bei einem der nächsten Gottesdienste oder Konzerte auch "offline" begrüßen zu dürfen.

Daniel Beckmann

Domorganist

 

 
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  Geschichte, Dispositionen und Visionen zur großen Mainzer Domorgelanlage Mehr  Spieltisch der Domorgel Quelle: privat  
 
 
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